Heute verliess der Künstler Oliver Held sein Atelier auf der
Vogelsanger Straße 10 in Köln und begann damit im öffentlichen Raum
seine Aktion „Cookie“.
Der Plan: Sechs Bürgerämter möchte Held mit dem Skateboard besuchen. Das Blöde: Er kann gar nicht Skateboard fahren.
Also ist er auf die Mithilfe der Passanten angewiesen, die ihn ein Stück
schieben oder ziehen sollen. Insgesamt eine Strecke von 22 km.
Da sich die Aktion voraussichtlich über mehrere Tage hinzieht, wird der
Künstler auch Übernachtungsmöglichkeiten finden müssen. Bei seinen
freundlichen Gastgebern möchte Oliver Held gerne seine gesammelten
Bilder, Videos und Erlebnisse auf deren Websites, jene der Stadt Köln oder lokaler Medien hochladen.
Für den nicht-virtuellen Teil der Ausstellung zur Aktion hofft der Künstler auf Fernseher, Bilderrahmen etc. als Leihgabe.
Die Idee zur Aktion „Cookie“ wurde nominiert für den 1. KIU-Kunstpreis, der im Rahmen des Projektes
art 2.0 von der
Kölner Internet Union verliehen wird.
Ab dem 15. Mai werden die Ergebnisse der Aktion zusammen mit
sieben weiteren Arbeiten in einer Ausstellung präsentiert.