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last updated: 29. Juni, 01:39


...mein "burn the veggie"-curry


also zuerstmal: ich bin kein vegetarier oder sowas. da hab ich nichtviel damit am hut, kann ich verstehn warums manche sind, is aber nicht meine welt. tierische fette sind hervorragende geschmacksträger, auf die will ich nicht verzichten. aber es muss nicht immer sein. ich käme nicht auf die idee krampfhaft vegetarisch zu kochen, aber bei currys kann ich auch auf das fleisch verzichten manchmal...


das rezept findet sich inseitig im ersten comment.

...und warum ich es "burn the veggie" getauft habe? naja, is ja (unabsichtlich) vegetarisch, und wers probiert, weiß wos brennt!
we don´t burn witches, we burn the veggies!
 


on 8. Februar, 14:13, SEFone wrote:
ausstattung findet sich hier
(getrocknete kichererbsen 12 stunden vorher einweichen, oder auf eine dose zurückgreifen!)

für die paste:
die sehr scharfen chilies (für die zarter besaiteten zuerst die samen raus), den ingwer, den knoblauch und die getr. tomaten kleinschneiden, inzwischen koreander- & fenchelsaat, kradamonkapseln, pfeffer usw. (also die unzerkleinerten gewürze) kurz im topf oder einer pfanne anrösten. dann alles zusammen mit reichlich grobem salz in den mörser geben und stampfen... bis das ganze eine halbwegs gleichförmige konsistenz angenommen hat. dann noch die pülverchen dazu (curcuma, cumin, zimt - frisch von der stange geraspelt), durchmischen, bei seite stellen.

das gemüse waschen und nach belieben schneiden, ich hab mich für eine recht bunte auswahl entschieden, weil das auge isst ja mit, und grade die süßkartoffel macht sich im curry hervorragend!


kochvorgang:

topf trocken auf die heisse platte, dann die paste reinschaufeln, anrösten, am besten leicht anbrennen lassen! dann erdnussöl dazugeben, kurz durchmischen. gehackte jungzwiebeln reingeben (das grün davon kommt später dazu), mit der paste mischen, dann die süßkartoffel, immer etwas anbraten lassen, mit der paste vermischen, dann die pilze, die weniger scharfen chilies, und zum schluss die kichererbsen. alles immer gut durchmischen und anbraten lassen, mit kokosmilch ablöschen, kurz aufkochen, dann die hitze zurückdrehen und vor sich hinköcheln lassen...

(das ist auch der stand an dem ich mich eben gerade befinde, mein curry steht am herd)

bei bedarf zur bindung evtl. etwas reisstärke (in kaltem wasser aufgelöst) oder in wasser eingeweichte tamarinde reingeben - helles mondamin tuts aber auch!

vor dem servieren ein bisschen vom jungzwiebellauch kalt untermischen, frisches gehacktes koreandergrün, und ein paar leicht zerstoßene cashewkerne drüber - violá

eignet sich - natürlich - perfekt zu basmati-reis, kommt aber auch gut mit frischem weißbrot oder - sehr geil! - in weichen tortilla-fladen zum einwickeln.

mahlzeit!

und wenns zu scharf wird: joghurt mit etwas angeröstetem kardamon und einem löffel honig vermischen und dazu trinken! schmeckt nichtnur perfekt dazu, hilft auch gegen zu scharfe chilies





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